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Inspiration
& Philosophie Die Lockerung der Etikette sowie der
Support durch Golf spielende Schauspieler, Sport-Promis und Models haben dem
grünen Sport zu Popularität verholfen und ihn zum Generationen übergreifenden
Freizeitvergnügen werden lassen. Dennoch, oder gerade deshalb, hält modisch
eine neue Ernsthaftigkeit Einzug. Diese äußert sich durch einen klar
definierten Performance-Anspruch mit technischen Materialien und noch mehr
Funktion. Dadurch wird der Leistungssportcharakter unterstrichen und der
Fehleindruck, Golf sei ein hübsches Geschicklichkeitsspiel, abgestreift. Als weitere Tendenz ist eine Rückkehr
zur Traditionspflege zu beobachten, die sich durch Retro-Anleihen und betonten
Luxus bemerkbar macht. Golf wird als Ausgleich zum stressigen Alltag definiert
und soll deshalb zelebriert werden. Hier spielen vor allem Einflüsse der 1930er
Jahre, der Geburts-Ära der Freizeitmode, die tragende Rolle. Bewusste Etiketten-Nachlässigkeit und
Insignien der Golf-Rowdys wie Military-Anleihen oder plakative Drucke gehören
der Vergangenheit an. Schnitte
/ Formen / Materialien Im
Jackenbereich dominieren hauchdünne und ultraleichte Blousons mit hohen Bündchen z. B. aus acrylgehärtetem
Nylon-Polyester-Gemisch. Neu sind auch so genannte Papertouch-Gewebe aus
silikonbedampfter Baumwolle, welche besonders durch ihren matten Glanz in den Vordergrund treten. Die Formen werden im
Vergleich zu den vorausgegangenen Saisons Körper betonter, bieten aber auch
weiterhin die erforderliche Bewegungsfreiheit. Bei den Hosen erneuern kompakte,
aber dennoch leichte Gewebe Flatfront und Chinos. Klassische Formen und Materialien
orientieren sich an den 1920er und 1930er Jahre Silhouetten, die von den
Laufstegen der Fashion Welt den Weg auf die Golfplätze finden.
Baumwoll-Bundfaltenhosen, Zopfmusterpullover und Pullunder, kombiniert mit
Schiebermützen und Gamaschenschuhen zeugen von lässigem Chic, der sich mit
feinen Wollbildern zu einem traditionellen, aber modernen Look verbindet. Farben
/ Muster „Farbig, nicht bunt“, lautet die Devise
für den kommenden Golfsommer. Bei den Damen werden Knallfarben wie Signalrot,
Apfelgrün oder Schwefelgelb noch konsequenter und großflächiger eingesetzt.
Männer wählen eher gebrochene, edle Töne und Pastelle wie Rost, Lindgrün oder Delphingrau. Dezente
Glenchecks, Vichys oder Fadenkaros dominieren bei den Mustern. Die neuesten Trends werden auf der GOLF
EUROPE 2008, 16. Internationale Fachmesse für den Golfsport vom 5. bis 7.
Oktober 2008 in München dem internationalen Fachpublikum präsentiert.
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